PruefungMental Coaching
5 Tipps, wie du die praktische Führerprüfung beim ersten Mal bestehst
15. Januar 2026·5 Min Lesezeit
Du stehst kurz vor der praktischen Prüfung und der Magen ist schon ganz flau? Diese fünf Tipps helfen dir, ruhig zu bleiben und dein Können auch unter Druck abzurufen.

Die praktische Führerprüfung ist für viele junge Fahrer:innen der nervenaufreibendste Moment der ganzen Ausbildung. Du sitzt im Auto, neben dir sitzt eine Person mit Klemmbrett, du fährst durch dir bekannte Strassen – und plötzlich vergisst du, wie ein Kreisel funktioniert. Das ist normal. Und genau dafür gibt es Strategien.
1. Schlafe ausreichend in der Nacht davor. Klingt banal, ist aber der wichtigste Hebel. Ein müdes Gehirn macht Fehler, die ein ausgeruhtes Gehirn nicht macht.
2. Iss etwas Kohlenhydrathaltiges, aber nicht zu viel. Ein leichtes Frühstück mit Brot und Banane reicht. Ein voller Magen macht müde.
3. Komme 30 Minuten zu früh. So hast du Zeit, am Treffpunkt anzukommen, durchzuatmen und dich zu sortieren. Hektik ist der grösste Feind.
4. Sprich mit dir selbst. Im Auto sagst du dir laut vor: "Ich kann das. Ich habe das schon hundert Mal gemacht." Das ist keine Esoterik, das ist Sportpsychologie.
5. Mache absichtlich einen kleinen, unkritischen Fehler – und erkläre dann ruhig, was du falsch gemacht hast. Prüfer:innen wollen sehen, dass du Fehler erkennst und reflektieren kannst.
Über die Autorin
Nadine Stäubli
Fahrlehrerin
Nadine Stäubli ist diplomierte Fahrlehrerin und Gründerin von Safe Ride. Sie unterrichtet seit über zehn Jahren in den Kantonen ZH, SZ, SG und GR.
